Stuttgart / jsz 15 Firmen aus der Autoindustrie wollen helfen, Teile für Beatmungsmaschinen und andere Geräte zu produzieren.

Unternehmen der Automobilwirtschaft im Land wollen helfen, im Kampf gegen das Coronavirus mehr medizinische Geräte zu produzieren. Auf ein Ersuchen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) meldeten sich binnen Stunden die ersten 15 Firmen. Das sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet am Dienstag auf Anfrage.

Kretschmanns Brief liegt unserer Zeitung vor. In dem Schreiben hatte der Ministerpräsident den Mitgliedern des Strategiedialogs Automobilwirtschaft die „dringende Frage und Bitte“ übersandt, „ob es der Automobilwirtschaft sowie den Anlagen- und Maschinenbauern im Land möglich ist, einen wichtigen Beitrag zur Produktion solcher Geräte zu leisten.“ Hoogvliet zufolge sollen Firmen je nach ihren Fähigkeiten Teile zuliefern. Zusammengesetzt würden die Maschinen dann von Unternehmen, die sie normalerweise auch herstellten. jsz