Stuttgart / lsw Kritik für Verstöße: Steinewerfer, Protestzüge und fehlender Abstand.

Nach den Demonstrationen gegen Rassismus gibt es Kritik an Gewalt gegen Polizisten und Verstößen gegen das Abstandsgebot. Am Samstag hatten mehr als 10 000 Menschen im Südwesten protestiert. Laut Polizei hatten Teilnehmer in Stuttgart nach der Veranstaltung Polizeifahrzeuge und Einsatzkräfte beworfen und seien durch die Stadt gezogen.

„Freilich darf man bei uns demonstrieren, aber eben nicht mit Gewalt“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) dem Südwestrundfunk. Die Kundgebung sei Organisatorin Nadia Asiamah zufolge aber friedlich verlaufen. Grund für die von Strobel kritisierten Verstöße gegen das Abstandsgebot sei die Verlegung der Bühne gewesen. Veranstalter und Polizei waren vom großen Andrang überrascht worden. dpa