Auszählung

Endgültiges Endergebnis der Landtagswahl steht fest

Das endgültige Ergebnis der Landtagswahl steht fest – und bringt keine Überraschungen. Alle Zahlen bestätigen den Wahlabend. Nur Details wurden leicht korrigiert.

Das endgültige Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg vom 8. März steht fest - und entspricht dem bereits am Wahlabend festgestellten vorläufigen Resultat. «Es gibt keine Änderungen in den prozentualen Zweitstimmenergebnissen der Parteien», teilte Landeswahlleiterin Cornelia Nesch mit.

Nach der Prüfung in allen 70 Wahlkreisen hätten sich lediglich geringfügige Abweichungen bei der Zahl der Wahlberechtigten, der Wählerinnen und Wähler sowie bei ungültigen und gültigen Stimmen ergeben. Auswirkungen auf die Sitzverteilung oder die Zweitstimmenanteile der Parteien hatten diese Korrekturen aber nicht.

Knappes Ergebnis

Endgültig wie vorläufig gilt: Die Grünen haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen. Mit 30,2 Prozent der Zweitstimmen landeten sie knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent. Über Monate hatte die CDU in Umfragen deutlich vor den Grünen gelegen, der Abstand war erst kurz vor der Wahl stark geschmolzen. Derzeit sprechen die beiden Parteien über die Bildung einer Regierung.

Die AfD ist auch nach endgültigem Endergebnis mit 18,8 Prozent drittstärkste Kraft. Die SPD hat mit 5,5 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl eingefahren. FDP und Linke verpassten den Angaben nach mit jeweils 4,4 Prozent den Einzug in den Landtag.

Hohe Wahlbeteiligung 

Insgesamt waren laut Landeswahlleitung im Südwesten 7.764.858 Menschen wahlberechtigt. Erstmals durften auch 16- und 17-Jährige abstimmen. 5.406.737 gaben ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 69,6 Prozent entspricht. Damit lag die Beteiligung deutlich über dem Wert der Landtagswahl 2021, als 63,8 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gingen. 35,8 Prozent der Wähler haben per Briefwahl abgestimmt. 31.628 abgegebene Zweitstimmen waren ungültig - das waren 0,6 Prozent. 

Mit der Feststellung des endgültigen Ergebnisses gelten die 157 siegreichen Mandatsbewerber als endgültig gewählt. Sie werden von der Landeswahlleiterin nun benachrichtigt und aufgefordert, ihr gegenüber zu erklären, ob sie die Wahl annehmen.