2. Fußball-Bundesliga

Elfmeter in der Nachspielzeit rettet KSC Remis gegen Dresden

Der Karlsruher SC startet schwach, liegt 1:3 hinten. Der Ersatzkeeper erlebt einen bitteren Nachmittag. Am Ende jubeln die Badener fast noch über den Sieg.

Der Karlsruher SC hat beim unglücklichen Pflichtspiel-Debüt von Ersatzkeeper Robin Himmelmann in der Nachspielzeit ein Remis gegen Dynamo Dresden gerettet. Trotz einer schwachen ersten Hälfte und einem 1:3-Rückstand kamen die Badener von Trainer Christian Eichner am Ende noch zu einem 3:3 (1:3). 

Nach einem Videobeweis gab es für den KSC in der spannenden Schlussphase Elfmeter, weil sich das Foul auf der Strafraumgrenze abspielte. Kapitän Marvin Wanitzek (90.+4) glich mit seinem zweiten verwandelten Strafstoß an diesem Nachmittag noch aus. Der Mittelfeldspieler hatte schon das zwischenzeitliche 1:1 vom Punkt erzielt (23.)

Himmelmann direkt überwunden

In der ersten Hälfte hatten die Badener von Trainer Christian Eichner vor 33.180 Zuschauern im ausverkauften Stadion enttäuscht. Dank zweier Tore von Niklas Hauptmann hatte Dynamo zuvor schon wie der Sieger ausgesehen.

Ersatztorhüter Robin Himmelmann kam nach 63 Spielen auf der Bank wegen der Gelbsperre von Stammkeeper Hans Christian Bernat erstmals für den KSC zum Einsatz und musste schon in Hälfte eins drei Gegentore hinnehmen. Gleich in der dritten Minute sah der 37-Jährige beim 0:1 von Hauptmann nicht gut aus. 

Beim zweiten Dresdner Treffer überraschte Ben Bobzien, der die Hereingabe von Jason Ceka leicht abfälschte (28.), den Routinier im KSC-Tor. Als Hauptmann Dynamo artistisch mit dem 3:1 belohnte, war Himmelmann machtlos (44.). 

Youngster Loyey Ben Farhat machte es mit dem sehenswerten Anschluss zum 2:3 wieder spannend (68.), ehe es am Ende turbulent wurde. Farhat jubelte in der Nachspielzeit nur kurz über das vermeintliche Siegtor, das wegen Abseits nicht zählte.