Berlin / dna Für acht Verbindungen im Land gibt es einen Zuschuss. Jährlich stehen 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Bund fördert acht neue Radschnellweg-Verbindungen in Baden-Württemberg. Wie aus einem Papier des Bundesverkehrsministeriums hervor geht, übernimmt der Bund rund drei Millionen Euro an Planungskosten für einen neuen Radschnellweg zwischen Friedrichshafen und Baindt (Landkreis Ravensburg). Der neue Radweg soll eine Länge von 29 Kilometern haben und parallel zur stark belasteten Hauptpendlerachse B30 verlaufen. Die Planungen für den Weg sollen nach Angaben des Ministeriums im kommenden Jahr beginnen, 2024 sollen Radfahrer die Strecke dann nutzen können.

Die sieben weiteren Strecken, die eine Förderung des Bundes bekommen, verbinden Heidelberg und Mannheim, Heilbronn und Bad Wimpfen, Schorndorf und Fellbach, Lörrach und Schopfheim, Ludwigsburg und Waiblingen sowie Esslingen mit Plochingen und Reichenbach und Freiburg mit Waldkirch und Emmendingen. Insgesamt stellt der Bund vom Jahr 2021 an jährlich 50 Millionen Euro für Radschnellwege bereit.

„Viele Menschen in Baden-Württemberg pendeln täglich zwischen ihrem Wohn- und ihrem Arbeitsort“, sagte Steffen Bilger (CDU), Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. „Für diese Berufspendler stellen Radschnellwege eine sichere und bequeme Alternative dar.“  dna