Schwäbisch Gmünd / ml/dpa Ein Corona-Ausbruch treibt die Behörden in Schwäbisch Gmünd um. Das Gesundheitsamt ist auf der Suche nach der so genannten „Indexperson“.

Nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd haben sich mindestens 47 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Landratsamt des Ostalbkreises am Montag mit. Da auch Schulkinder betroffen sind, werden derzeit Corona-Tests an mehreren Schulen durchgeführt. Eine Kita wurde vorübergehend geschlossen. Erste Test-Ergebnisse sollen am Dienstag vorliegen.

Bei der Trauerfeier einer Moscheegemeinde Anfang vergangener Woche waren laut Landratsamt etwa 100 Personen zugegen. Die türkisch-islamische Ditib-Gemeinde rief alle Teilnehmer dazu auf, in Quarantäne zu bleiben; in der Mosche sind Gebete ausgesetzt.

Das Gesundheitsamt ist zudem auf der Suche nach der so genannten „Indexperson“, der Person also, die das Virus zur Trauerfeier gebracht hat.