Stuttgart / dpa Nachdem in einem Stuttgarter Hochhauskomplex sechs Menschen an Corona erkrankt sind, hat die Stadt rund 400 Nachbarn vorsorglich testen lassen.

Die Bewohner seien „vorab schriftlich über dieses freiwillige und kostenlose Angebot informiert worden“. Die Getesteten wohnen alle in einem Gebäudekomplex im Stadtteil Freiberg. In diesem Umfeld wohnen auch die sechs infizierten Personen.

Zur Strategie des Gesundheitsamtes gehört es den Angaben zufolge, schnell und großflächig mögliche Kontaktpersonen zu testen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Der Leiter des Gesundheitsamtes Stefan Ehehalt sagte: „Die Bewohner haben das Angebot ganz überwiegend gut angenommen, viele haben sich bedankt.“ Nur ganz wenige Anwohner hätten den Test abgelehnt.

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In Bayern nutzte die Polizei bereits mehrfach Kontaktdaten aus Gaststätten für ihre Ermittlungen - allerdings nicht in Zusammenhang mit Corona. In Baden-Württemberg ist das rechtlich nicht zulässig.