Herbrechtingen / Melanie Schiele Bei den Heidenheimer Fechtertagen messen sich Athleten aus 61 Nationen. Die HZ testet ihre Sprachkenntnisse - und filmte sie dabei.

Wie spricht man „Herrgottsbscheisserle“ aus und was könnte „he“ bedeuten? Während der Heidenheimer Fechtertage waren die besten Degenfechter der Welt nicht nur sportlich gefordert, im Quiz der Heidenheimer Zeitung konnten sie zeigen, ob sie auch ein Händchen für den schwäbischen Dialekt haben.

Einige der Athleten kommen seit vielen Jahren in den Landkreis, um am renommierten Weltcupturnier teilzunehmen. Die Hauptsprache, in der sie sich austauschen, ist selbstverständlich Englisch – und wenn das nicht funktioniert, müssen oft Hände und Füße zur Verständigung eingesetzt werden.

Youtube Schwäbisch für Fechter: Athleten aus aller Welt versuchen, zu „schwätza“

Schwieriger wird es, wenn die deutsche Sprache gefragt ist, denn nur wenige Fechter beherrschen sie. Schwäbisch stellt die Sportler vor eine noch viel größere Herausforderung. Die HZ wollte dennoch herausfinden, ob den internationalen Gästen während ihres Aufenthalts der eine oder andere Begriff im „Oberstüble“ hängen geblieben ist.

Spielend schwäbisch lernen

Von der Fechtbahn zum Nachsitzen: Die Kandidaten aus der ganzen Welt durften sich in einem Memory-Spiel beweisen. Wie zu erwarten war, kam etwa bei „schwätza“ oder „Gsälz“ ein ziemliches Kauderwelsch heraus. Im Russischen oder Spanischen existieren nun mal keine Umlaute. Und ein Australier oder Franzose ist nicht gewohnt, dass sich so viele Konsonanten aneinanderreihen können.

Auf jeden Fall waren einige Lacher und Zungenverdreher darunter. Am Ende des Tests sollte jeder Teilnehmer in der Lage gewesen sein, Maultaschen selbstständig und landestypisch zu bestellen.