Dischingen / pm Der Sportverein Dischingen kritisiert die Berichterstattung über die Sportlerehrung.

Bei der Heidenheimer Sportlerwahl hatte der Dischinger Hammerwerfer Michael Burger den ersten Platz belegt. Dementsprechend wurde er bei der Ehrung vor knapp zwei Wochen im Congress-Centrum ausgezeichnet und interviewt. In der Berichterstattung über die Veranstaltung wurde er wie die anderen Preisträger erwähnt, dazu zitiert und erschien im Foto. Nach Ansicht der Vorstandsmitglieder des SV Thurn & Taxis Dischingen Werner Bahmann, Gerd Binder und Monika Mai war dies nicht angemessen genug.

„Wir vom Sportverein Thurn &Taxis Dischingen 1921 sind enorm stolz darauf, dass unser Vereinsmitglied Michael Burger bei der Sportlerwahl 2018 auf den ersten Platz gewählt wurde“, erklären die Vorstandsmitglieder. Burger habe sich diese großartige Ehrung durch seine zahlreichen Meistertitel im Rasenkraftsport und in der Leichtathletik in den vergangenen Jahren mehr als verdient.

So sei Burger allein im Jahr 2018 unter anderem in der Einzelwertung dreimal deutscher Meister und mit der Mannschaft zweimal deutscher Meister geworden. Dafür sei er vom Deutschen Leichtathletik-Verband in den U-20-Bundeskader für 2019 berufen worden und strebe nun die Teilnahme bei den Junioren-Europameisterschaften in Schweden im Juli 2019 an.

„Diese herausragenden Leistungen wurden mit deutlicher Mehrheit von den Abstimmenden mit ihrem Voting für Michael Burger gewürdigt. Mit Befremden mussten wir und unsere Vereinsmitglieder jedoch feststellen, dass die Berichterstattung der Heidenheimer Zeitung über den Abend der Sportlerehrung 2018 eine angemessene Würdigung des diesjährigen Siegers Michael Burger deutlich vermissen ließ“, heißt es in der von Werner Bahmann, Gerd Binder und Monika Mai unterzeichneten Stellungnahme des Vereins.