Neuer Modus, mehr Geld und offene Fragen. Unter diesen Vorzeichen beginnt für den deutschen Handball-Meister THW Kiel und Vizemeister SG Flensburg-Handewitt die Gruppenphase der Champions League. Flensburg trifft am Mittwoch (20.45 Uhr) auf den polnischen Meister Vive Kielce um den deutschen Nationaltorhüter Andreas Wolff, Kiel spielt am Donnerstag (18.45 Uhr) beim kroatischen Topteam HC PPD Zagreb.

Ein Vermarktungsvertrag garantiert der Europäischen Handball-Föderation in den nächsten zehn Jahren insgesamt 500 Millionen Euro. An die 16 statt bisher 28 Teams in der Königsklasse werden in dieser Saison 6,3 Millionen Euro ausgeschüttet, 2,9 Millionen mehr als bisher. Davon streicht der Titelgewinner bis zu einer Million ein.

Die Zusatzeinnahmen kommen angesichts der finanziellen Einbußen in der Corona-Krise gerade recht. An einen Normalbetrieb mit Zuschauern ist vorerst weiter nicht zu denken. Zudem drohen Spielverlegungen bei positiven Corona-Tests. dpa