Für einen kurzen Moment, fast ein bisschen abseits der großen Aufmerksamkeit, steckten Chris Führich und Serhou Guirassy die Köpfe zusammen. Es gab schließlich Wichtiges zu besprechen in der Nachspielzeit des Bundesliga-Spiels beim FC Bayern. „Chris ist zu mir gekommen und hat gefragt, ob er den Elfmeter schießen soll oder ob ich will“, berichtete der neue VfB-Stürmer Guirassy. Sehr lange zog sich die Diskussion aber nicht in die Länge: „Ich habe mich gut gefühlt und gleich gesagt, dass ich schießen werde“, sagte Guirassy. Dieses Zutrauen sah man dem Schuss auch an: Einem kurzen Anlauf folgte ein ebenso trockener wie unhaltbarer Abschluss in das rechte Lattenkreuz, das dem VfB den späten 2:2-Ausgleich einbrachte.

Überraschend war es letztlich nicht, dass sich ausgerechnet Guirassy die Kugel schnappte. Der Neuzugang von Stade Rennes hatte sich zuvor eine ziemlich breite Brust erarbeitet und vor allem mit dem Rücken zum Tor die Bälle gegen die Münchner Innenverteidiger Matthijs de Ligt und Dayot Upamecano behauptet. 64 Prozent gewonnene Zweikämpfe wies die Statistik nach Spielende für Guirassy aus, ein überdurchschnittlich hoher Wert für einen Offensivspieler.

Sein Trainer tat sich auch nicht schwer, ihn für die Leistung beim Startelf-Debüt im VfB-Trikot zu loben. „Serhou hat mir vorne richtig gut gefallen“, sagte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo, „er hat viele Bälle festgemacht und Kopfballduelle gewonnen. Er kann aber auch mitkombinieren.“ Der guineische Nationalspieler könnte damit zum neuen Fixpunkt im Stuttgarter Angriffsspiel werden und die Lücke schließen, die der Abgang von Zielspieler Sasa Kalajdzic im Sturmzentrum gerissen hat.

Dass Guirassy gegen die Bayern so oft im Blickpunkt stand, hatte natürlich auch ein Stück weit mit einer Steigerung der gesamten Mannschaft zu tun. Nach einem 0:1-Pausenrückstand durch den Treffer von Bayerns Youngster Mathys Tel löste der VfB im zweiten Durchgang die Handbremse und gab die zuvor defensive Grundhaltung gegen bis dahin überlegene Münchner auf. „Wir wollten sie höher anlaufen und mehr Druck erzeugen, um weniger Kontrolle der Bayern zuzulassen“, sagte Matarazzo.

Zunächst ging der Ansatz gar nicht schlecht auf, mit mehreren Balleroberungen weit in der gegnerischen Hälfte. Kurz nach Wiederanpfiff stibitzte Führich Bayerns Joshua Kimmich den Ball und legte quer auf Guirassy, der ins leere Tor einschob (51.) – nach Sichtung der Videobilder annullierte Referee Christian Dingert den Treffer aber wegen eines Trikotzupfers von Führich. Beim VfB herrschte helle Aufregung, Bayerns Trainer Julian Nagelsmann sprach von einer „Kann-Entscheidung“.  Sechs Minuten später gab es nach dem nächsten Ballgewinn keine Diskussionen mehr: Konstantinos Mavropanos bediente Führich, der mit seinem zweiten Saisontor das 1:1 erzielte.

Auch nach dem postwendenden 2:1 für die Bayern durch Jamal Musialas spielte der VfB weiter nach vorne: Gleich mehrfach kamen die Bayern gegen weit aufgerückte Stuttgarter zu aussichtsreichen Kontergelegenheiten, die sie aber meist nicht gut zu Ende spielten.

Das Duell blieb offen. Der VfB wurde spät für sein offensives Risiko belohnt: Erst traf Guirassy nur die Latte (74.) – dann aber war er vom Elfmeterpunkt erfolgreich, nachdem der Videoassistent auf einen Kontakt de Ligts im Zweikampf mit dem VfB-Torschützen hingewiesen hatte. „Ein berechtigter Elfmeter“, sagte Nagelsmann. Unterm Strich stand ein Remis, das der VfB wie einen Sieg bejubelte. „Es ist ein gutes Unentschieden“, sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat, „hier holt nicht jeder einen Punkt.“

Info


1112. ist egal sdöä älsdäöl säöld äöl äööä lsdöäl äöl äsld säöldäösld äösl däösld äösld äösl äösld äösl d öä

3332. ist noch e sdöl äöläöls döäl äösl döälsd äöls däöl äösld äösld äösl döäls döälsd äösldäösld äsöl ädöslöäsl älööäl äöl l gaker

5555 lkasj lkjas lkjas lkjas lkjas lkj lkja slkj alskj lkasj lkajs lkajs lkajs lkajs lkjas lkajs lkajs lkajs lkj lkajs lkajs lkajs lkja slkja slkajs lkaj

1112. ist egal sdöä älsdäöl säöld äöl äööä lsdöäl äöl äsld säöldäösld äösl däösld äösld äösl äösld äösl d öä

3332. ist noch e sdöl äöläöls döäl äösl döälsd äöls däöl äösld äösld äösl död öäsl äösl äölsäöl äsöl ädöslöäsl älööäl äöl l gaker

5555 lkasj lkjas lkjas lkjas lkjas lkj lkja slkj alskj lkasj lkajs lkajs lkajs lkajs lkjas lkajs lkajs lkajs lkj lkajs lkajs lk

Lob für Startelf-Mann Atakan Karazor


VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo hat Atakan Karazor nach dessen Startelf-Debüt in dieser Saison gegen den FC Bayern gelobt: „Er ist ein Spieler, der seinen Mund aufmacht und seine Mitspieler erreichen kann.“

Am kommenden Samstag hat der VfB wieder ein Heimspiel. Gegner um 15.30 Uhr in der Mercedes-Benz-Arena ist Europa-League-Sieger Eintrtacht Frankfurt.