Rekordmeister THW Kiel stürmte mit einem Schützenfest an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Beim 41:26 (22:13) gegen Aufsteiger HSC 2000 Coburg knackten die Kieler am Samstag bereits zum zweiten Mal in dieser Saison die 40-Tore-Marke und übernahmen mit 14:2 Zählern dank der besseren Tordifferenz die Tabellenführung vor den punktgleichen Rhein-Neckar Löwen.

Wesentlich mehr Mühe hatte am Sonntag der Tabellenzweite SG Flensburg/Handewitt beim 34:30 (17:18) gegen den TVB Stuttgart, obwohl die Schwaben weiter auf Nationaltorwart Johannes Bitter verzichten mussten. Der 38-Jährige ist nach seinem positiven Corona-Fall im Anschluss an die Länderspielreise mit der DHB-Auswahl zwar wieder raus aus der Quarantäne, konnte bis zum Spieltag aber noch keinen negativen Test vorweisen. Dennoch waren die Gäste um den treffsicheren Viggo Kristjansson (11 Tore) in der ersten Halbzeit das bessere Team. Erst nach dem Wechsel wurde der Favorit seiner Rolle gerecht.

Firsch Auf Göppingen dagegen ist vom Coronavirus bei seinen Nationalspielern verschont geblieben und konnte im Nachholspiel die HSG Wetzlar mit 33:30 (16:19) bezwingen. Die Partie war verlegt worden, weil einige Frisch-Auf-Akteure längeren Kontakt mit Johannes Bitter standen. Die anschließenden Tests auf Covid-19 fielen aber allesamt negativ aus. dpa/mha