Für die beiden deutschen Speerwurf-Könner Johannes Vetter und Christin Hussong sind ihre Siege beim Finale der Diamond League in Zürich Balsam für die Seele gewesen. „Das war ein tröstliches Ende des Jahres“, sagte der 28-jährige WM-Dritte aus Offenburg. Die Europameisterin zog ein noch positiveres Resümee: „Es war das perfekte Ende.“ Das Duo war favorisiert zu den Olympischen Spielen nach Tokio geflogen – und beide kamen als enttäuschte Neunte wieder nach Hause.

Ganz überwunden haben weder Hussong noch Vetter die Tokio-Pleite. Und für den ersten 90-Meter-Wurf nach Olympia fehlte ihm aber die Kraft, 89,11 Meter reichten zum Erfolg. dpa