Im letzten Rennen der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d‘Ampezzo/Italien hat Linus Straßer die erhoffte Medaille klar verpasst. Nach einem missratenen ersten Lauf und dem Absturz auf Rang 23 konnte sich der Münchner nur noch auf Rang 15 retten.

Gold gewann Sebastian Foss-Solevaag. Der bereits 29 Jahre alte Norweger, Team-Weltmeister und Dritter nach dem ersten Lauf, siegte vor dem Österreicher Adrian Pertl (+0,21 Sekunden). Bronze ging in Henrik Kristoffersen (+0,46) ebenfalls an einen Norweger, die Skandinavier hatten zuletzt 1997 mit Tom Stiansen den Slalom-Weltmeister gestellt.

Die deutsche Mannschaft beendete die WM dennoch mit einer überraschend positiven Bilanz: Romed Baumann (Super-G), Kira Weidle und Andreas Sander (jeweils Abfahrt) hatten sensationell Silber gewonnen, hinzu kam Bronze im Mannschafts-Wettbewerb. „Vier Medaillen sind deutlich mehr, als man sich von uns erwartet hat“, sagte Alpinchef Wolfgang Maier und betonte: „Wir können erhobenen Hauptes nach Hause fahren.“

Fünfmal Gold für Österreich

Erfolgreichste Nation war Österreich mit fünfmal Gold sowie einmal Silber und zweimal Bronze. Die meisten, nämlich neun Medaillen, gewannen die Schweizer: Sie stellten mit Lara Gut-Behrami (zweimal Gold, einmal Bronze) ebenso wie Österreich in Katharina Liensberger (zweimal Gold, einmal Bronze) eine Doppelweltmeisterin.

Zwei Goldmedaillen gewannen auch der Norweger Sebastian Foss-Solevaag (Slalom/Team) und der Österreicher Vincent Kriechmayr (Abfahrt/Super-G). Die meisten Einzelmedaillen holte Mikaela Shiffrin: Die 25 Jahre alte Amerikanerin beendete die WM mit einmal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. sid