Dennis Schröder entfloh dem Trubel um die deutschen Basketballer für ein paar Augenblicke. Vor dem EM-Halbfinale genoss er seinen freien Abend im Berliner Edelrestaurant Borchardt beim Dinner mit Hertha-Investor Lars Windhorst. Beim Vormittagstraining gab Schröder an seinem 29. Geburtstag den DJ, legte dröhnende Hip-Hop-Beats auf und versenkte einen Dreier nach dem anderen – mit vollem Fokus, wie Bundestrainer Gordon Herbert es forderte.

„Wir erwarten noch mehr. Wir haben ein Ziel und das liegt noch vor uns“, sagte der Coach vor dem Halbfinale am Freitag (20.30 Uhr/MagentaSport und RTL). Spanien ist der nächste Gegner, im Finale wartet am Sonntag (20.30 Uhr) Frankreich oder das Überraschungsteam aus Polen.

Nachdem Superstar Antetokounmpo, NBA-MVP Nikola Jokic mit Serbien und Luka Doncic mit Titelverteidiger Slowenien ausgeschieden sind, müsse man, so Herbert, auch über Schröder sprechen. Und gegen die Spanier muss es der Kapitän noch einmal beweisen. Damit der Traum vom Titel weiterleben kann. sid