Nationalmannschaftskapitänin Alexandra Popp hat die Bedingungen in der Frauenfußball-Bundesliga als unzureichend kritisiert und Veränderungen angemahnt. „Die Professionalisierung, Rahmenbedingungen und Infrastrukturen sind in der Bundesliga zum Teil eine Katastrophe. Da muss sich was tun“, sagte die Stürmerin in einem Podcast des „Kicker“ vor dem WM-Qualifikationsspiel mit dem deutschen Nationalteam an diesem Samstag (14.45 Uhr/ZDF) in der Türkei.

Vorbild sei England. Dort seien alle Vereine der ersten beiden Männer-Ligen dazu aufgerufen, nachhaltig in Frauenfußball-Abteilungen zu investieren. Dieses Modell wünscht sich Popp auch in Deutschland. Popp ist die Förderung der Bundesliga sogar wichtiger als das Thema Equal Pay, gleiche Bezahlung wie die Männer. sid