Der SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Erfolgsserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause. Der Europa-League-Teilnehmer ist nach dem 0:0 am Sonntag im verregneten Baden-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim nun wettbewerbs­übergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich auf dem dritten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund fest. Das TSG-Team von Chefcoach André Breitenreiter belegt einen Punkt hinter dem Landesrivalen Rang vier.

Zum Abschluss des siebten Spieltages vor 24 233 Zuschauern in Sinsheim verpassten die Freiburger allerdings ihren vierten Auswärtssieg in dieser Saison genauso wie die Hoffenheimer ihren vierten Heimerfolg. Drei Tage nach 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. Bei den Hoffenheimern kehrte der Ex-Leipziger Angelino zurück auf die linke Außenbahn, auch weil Robert Skov angeschlagen fehlte.

400. Bundesliga-Spiel

In einer putzmunteren Anfangsphase konnten sich erstmal die beiden Torhüter auszeichnen: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11./20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen früheren Club einen frühen Rückstand (16.). Es war das 400. Bundesliga-Spiel des 32-Jährigen. Am Ende blieb Baumann dabei zum 100. Mal ohne Gegentor.

Ein Check von Günter gegen Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner sorgte zu Beginn des zweiten Durchgangs für Aufregung, hatte für den SC-Spielführer aber nur eine Gelbe Karte zur Folge. Beide Mannschaften lieferten sich weiter einen intensiven Abnutzungskampf, spielten sich aber kaum Chancen heraus. dpa