Spielberg / sid Wird die Formel 2 für den Sohn des Rekord-Champions tatsächlich zum Sprungbrett?

Wieder einmal trägt die Hoffnung des deutschen Motorsports den Namen Schumacher. Die Formel-1-Zukunft des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel ist nach Bekanntwerden seiner Demission bei Ferrari zum Saisonende höchst unsicher, und so geht der Blick beim Auftakt der Königsklasse in Spielberg/Österreich auch ins Rahmenprogramm.

Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher, trägt längst die schwere Bürde, der Motorsport-Hoffnungsträger einer ganzen Nation zu sein. Mehr als das: Die ganze Welt ist begierig zu erfahren, wie viel vom Renngenie seines Vaters an den 21-Jährigen vererbt wurde.

Nach dem Lehrjahr 2019 mit einem Rennerfolg und vielen Rückschlägen will und muss Schumacher in der Formel 2 zulegen, um die letzte Stufe zu nehmen. Der langjährige Formel-1-Pilot Nick Heidfeld glaubt fest an Schumacher. „Mick hat es drauf“, schrieb der Mönchengladbacher in seiner Sky-Kolumne – und hält sogar einen Aufstieg zum Formel-1-Team Alfa Romeo noch in der Saison 2020 für möglich: „Antonio Giovinazzi könnte der Leidtragende sein, wenn er wie zu Beginn der letzten Saison im Schatten von Kimi Räikkönen steht. Micks Chance könnte früher kommen, als viele denken.“

Voraussetzung hierfür sind Top-Ergebnisse im Formel-1-Unterbau, dessen erste zwei Saisonrennen am Samstag und Sonntag anstehen. sid