Kansas City / dpa Die Kansas City Chiefs binden ihren Quarterback mit rund 500 Millionen Dollar für zehn Jahre.

Mit dem höchst dotierten Vertrag der Sportwelt stößt Football-Superstar Patrick Mahomes ausgerechnet zu Corona-Zeiten in gigantische Dimensionen vor. Ein Zehnjahres-Deal mit der Aussicht auf mehr als eine halbe Milliarde Dollar machen den Quarterback der Kansas City Chiefs auch finanziell zum absoluten Schwergewicht der amerikanischen Football-Liga NFL. Und doch offenbart der Mega-Vertrag bei dem 24-Jährigen eine ähnliche Herangehensweise wie von Dirk Nowitzki zu dessen bester Zeit bei den Dallas Mavericks: Der Verzicht auf Geld für größere Chancen auf Erfolg.

Und zwar, weil Mahomes wegen seines Stellenwerts als Gesicht der Liga und seinen Fähigkeiten mehr hätte bekommen können. Im US-Sport sind Einkommen und Gehaltsstrukturen transparent wie wohl in keinem anderen System. Also erfahren die interessierten Fans, dass Mahomes im ersten Jahr des neuen Vertrags 47 Millionen Dollar weniger verdient, als etwa Russell Wilson von den Seattle Seahawks. Und auch sonst nicht auf maximalen Profit aus war.

Tom Brady holte in seiner Zeit bei den New England Patriots sechs Mal den Sieg im Super Bowl, so oft wie kein anderer Quarterback in der Geschichte der Liga. Damit will sich Mahomes messen, deswegen der Verweis auf die „Dynastie“. Er ist auf einem guten Weg. dpa