Darmstadt 98 hat mit dem zweiten Remis in Folge in der 2. Fußball-Bundesliga den Anschluss an Tabellenführer SC Paderborn verloren, das Team der Stunde bleibt Hannover 96. Die Niedersachsen feierten mit dem 1:0 (1:0) bei Hansa Rostock den vierten Sieg nacheinander und kletterten drei Punkte hinter dem Spitzenduo auf Rang fünf. Eine solche Serie hatte 96 im Unterhaus zuletzt in der Saison 2001/02 unter Ralf Rangnick. Darmstadt sah gegen Arminia Bielefeld lange wie der sichere Sieger aus, dann mussten die Lilien aber durch Robin Hack (90.+4) in Überzahl den späten Ausgleich zum 1:1 (1:0) hinnehmen.

Der 1. FC Heidenheim ist nach dem 2:1-Sieg in eigener Arena am Freitagabend gegen Fortuna Düsseldorf Dritter.

Darmstadt liegt als Vierter jetzt zwei Punkte hinter Spitzenreiter Paderborn, das den 1. FC Magdeburg bezwungen hatte (1:0). Neuer Zweiter mit einem Zähler Rückstand ist der Hamburger SV nach dem knappen Erfolg gegen den Karlsruher SC am Samstagabend (1:0). Der KSC machte ein starkes Auswärtsspiel, hatte zahlreiche Chancen. Ein Treffer aber wollten den Badenern einfach nicht gelingen.

Der Hamburger SV bleibt für den Karlsruher SC eine Art Schreckgespenst. Seit zehn Jahren haben die Badener gegen die Hanseaten kein Pflichtspiel mehr gewonnen, auswärts sogar schon seit 30 Jahren. Es fehlt nicht viel, aber immer wieder noch ein Quäntchen“, sagte Trainer Christian Eichner nach der 0:1 (0:1)-Niederlage seiner Mannschaft.

Kaiserslautern im Glück

Nach drei Liga-Siegen in Serie waren die Karlsruher selbstbewusst ins nächste hitzige Duell mit dem Aufstiegsfavoriten aus dem hohen Norden gegangen. Stürmer Fabian Schleusener hatte in der ersten Halbzeit mehrfach die Chance, die couragierten Gäste in Führung zu bringen. Stattdessen traf Hamburgs Ludovit Reis drei Minuten vor der Pause vor 45 623 Zuschauern per Flachschuss zum letztlich entscheidenden 1:0.

Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern sammelt weiter Punkte und bleibt als Sechster auswärts ungeschlagen. Das dünne 0:0 beim SV Sandhausen, das die jüngsten drei Begegnungen verloren hatte, stellte allerdings nur wenige FCK-Fans wirklich zufrieden. Vor 11 378 Zuschauern hatte Sandhausen die besseren Möglichkeiten. Jedoch hatten auch die Gäste gute Möglichkeiten. Marlon Ritter scheiterte in der 73. Minute an Sandhausens Torhüter Patrick Drewes und wenig später Terrence Boyd per Kopf. dpa/swp