Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl (Zahling) hat auch bei seinem dritten Saisonstart in der MotoGP die erhoffte Top-10-Platzierung verpasst. Der Honda-Pilot, der beim Großen Preis von Spanien in Jerez dank einer Wildcard antreten durfte, wurde guter Zwölfter. Zum Auftakt hatte Bradl beim WM-Doppelpack in Katar die Plätze 11 und 14 geholt.

„Ich habe sehr, sehr gelitten“, sagte Bradl: „Die MotoGP ist aktuell einfach unglaublich hart.“ Er habe „nicht so den Rhythmus gefunden“, sei aber „trotzdem zufrieden“ mit der Platzierung in den Punkten: „Es war ein solides Wochenende.“

Beim vierten Lauf durchbrach Ducati die Yamaha-Dominanz, Jack Miller (Australien) und Francesco Bagnaia (Italien) gelang ein Doppelsieg. Der zuletzt zweimal nacheinander siegreiche Franzose Fabio Quartararo (Yamaha) wurde nur 13. und verlor die Führung im Klassement an Bagnaia.

Bradl (31), der in Doha/Katar im Honda-Werksteam Marc Marquez (Spanien) ersetzt hatte, hielt seine Position aus dem Qualifying und wehrte sich erfolgreich gegen Quartararo. Superstar Marquez wurde bei seinem zweiten Einsatz nach langer Pause wegen eines Oberarmbruchs Neunter.

Moto2-Pilot Marcel Schrötter (Vilgertshofen) holte seine dritte Top-10-Platzierung. Nach dem erneut verpatzten Qualifying (18.) wurde der 28-Jährige Zehnter. Der Italiener Fabio Di Giannantonio gewann überlegen. sid