DFB-Präsident Fritz Keller, 64, tritt trotz des eindeutigen Misstrauensvotum der Amateurvertreter nicht zurück.  Er entschuldigte sich zwar am Freitag erneut, die Führung des Deutschen Fußball-Bundes will er aber nicht freiwillig abgeben. „Ich respektiere das Votum und nehme es sehr ernst. Ich bedauere meine affektbeladene Entgleisung zutiefst und bitte erneut um Verzeihung“, wurde Keller in einer DFB-Mitteilung zitiert. „Ich stelle mich selbstverständlich dem Sportgericht und falls nötig dem Bundesgericht.“ Er sei für mehr Transparenz im DFB und seinen Gremien angetreten. „Die organisatorischen Herausforderungen des DFB und die dringenden Fragen zur inneren Struktur und Zusammenarbeit in der DFB-Führung müssen jetzt offen angegangen werden. dpa