Während der Fußball-WM im November und Dezember ist in Deutschland Public Viewing im Freien auch nach 22 Uhr möglich. Das beschloss das Bundeskabinett an diesem Mittwoch per Verordnung. Mit der Ausnahme von den sonst geltenden Lärmschutzregeln dürfen Kommunen Public-Viewing-Veranstaltungen auch dann genehmigen, wenn sie bis in die Nachtstunden gehen.

Das Umweltministerium weist darauf hin, dass Kommunen trotzdem im Einzelfall zwischen dem öffentlichen Interesse an den Spielen und dem Schutz der Nachtruhe abwägen müssten. Die Bundesländer müssen der Verordnung im Bundesrat noch zustimmen. Bereits bei den Weltmeisterschaften seit 2006 und bei den Europameisterschaften 2008 und 2016 hatte es ähnliche Verordnungen gegeben. dpa