Berlin / dpa Traditions-Meeting im September wird im Corona-Jahr zu einer der ersten deutschen Großveranstaltungen.

Grünes Licht für das Istaf und eine interessante Nachricht für Leichtathletik-Fans: Als eine der ersten Großveranstaltungen im Sport kann das Berliner Traditionsmeeting am 13. September definitiv mit Fans über die Bühne gehen. Die Organisatoren um Meeting-Direktor Martin Seeber planen angesichts der Corona-Beschränkungen mit rund 3500 Zuschauern im Olympiastadion.

„3500 statt 45 000 – das Istaf wird diesmal anders. Aber es ist vielleicht ein erster kleiner Schritt zurück zur Normalität“, sagt Seeber. „Wir wollen mit dem Istaf auch ein Zeichen für den Sport setzen und ein Leuchtturm für die Leichtathletik sein.“ In Berlin sind laut aktueller Verordnung bis zum 24. Oktober Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 Menschen verboten. Zudem müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Neben den 3500 Zuschauern dürfen sich also weitere 1500 Personen im Stadion aufhalten: Helfer, Mediziner, Athleten, Trainer, Kampfrichter, Sicherheitsdienst, Techniker und Medienvertreter. Beim „Istaf 5000“ soll den Fans in einem Jahr ohne Olympia und WM großer Sport geboten werden: So konnten bereits Weltklasse-Athleten wie der schwedische Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis und Publikumsliebling Gesa Krause verpflichtet werden: Die Europameisterin hatte 2019 eine Weltbestzeit über 2000 m Hindernis gelaufen. dpa