Marko Pesic fiel auf die Knie und verdrückte Freudentränen, Andrea Trinchieri kündigte einen feucht-fröhlichen Ausklang des historischen Abends an, und Starspieler Wade Baldwin paffte erstmal eine dicke Zigarre: Als die Basketballer von Bayern München nach langem Nervenflattern endlich den erstmaligen Einzug einer deutschen Mannschaft in die elitären Play-offs der Euro League geschafft hatten, sprudelten die Glücksgefühle nur so aus den Protagonisten des Erfolgs heraus.

„Wir haben einen Traum verfolgt. Das ist riesengroß. Ich werde einen Pool voller Rotwein leer trinken“, sagte Trinchieri nach dem 71:70-Zittersieg gegen Zalgiris Kaunas, um noch zu präzisieren: „Einen olympischen Pool.“

Entsprechend groß war die Euphorie, auch bei Geschäftsführer Pesic, der lange auf diesen Moment hingearbeitet hatte. „Es ist alles möglich. Das Finale wäre schön, aber schauen wir mal“, so der 44 Jahre alte Ex-Nationalspieler. Seit 2011 hat der jetzige Geschäftsführer bei den Bayern eine Führungsrolle inne. sid