Der 1. FC Heidenheim behält Tuchfühlung zu den Spitzenteams in der 2. Fußball-Bundesliga. Der FCH kam im Baden-Württemberg-Duell beim Karlsruher SC zu einem 0:0. Mit 15 Punkten belegt Heidenheim den dritten Platz, während die Badener mit elf Zählern im Mittelfeld platziert sind. Der FCH ist seit sechs Spielen ungeschlagen, erzielte allerdings in den letzten vier Partien dreimal nur Unentschieden.

Beide Teams agierten sehr diszipliniert, waren gut gestaffelt und neutralisierten sich dadurch weitgehend. Torchancen blieben Mangelware. Es dauerte bis zur 38. Minute, ehe Karlsruhes Kapitän Jerome Gondorf am Elfmeterpunkt per Direktabnahme auf Vorarbeit von Marvin Wanitzek zum Abschluss kam. Allerdings traf er den Ball nicht richtig. In Hälfte zwei setzte Heidenheim immer wieder Nadelstiche in der Offensive, allerdings fehlte den Gästen das nötige Fortune im Abschluss. Tim Kleindienst traf zwar (62.), aber das Schiedsrichtergespann erkannte auf Abseits.

Paderborn ist vorn

Darmstadt 98 droht wegen eines erneuten späten Rückschlags den Anschluss zu den direkten Aufstiegsrängen zu verlieren. Die Lilien kamen beim 1. FC Kaiserslautern nur zu einem 3:3 (1:0). Damit belegen sie den vierten Platz, der Rückstand auf Tabellenführer SC Paderborn wuchs aber auf vier Punkte an. Der Hamburger SV ist drei Zähler voraus. Tobias Kempe (45.+2) und Philipp Tietz (49.) sorgten für eine Führung, doch Kenny Prince Redondo (74./87.) und Mike Wunderlich (77., Foulelfmeter) verhinderten den dritten Auswärtssieg in Serie. Aaron Seydel (90.+1) rettete Darmstadt einen Punkt.

Die Durststrecke des FC St. Pauli hält an. Die Mannschaft von Trainer Timo Schultz kam am Sonntag gegen den SV Sandhausen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und wartet inzwischen seit vier Spielen auf einen Sieg.

Die SpVgg Greuther Fürth ist unterdessen auf den letzten Tabellenplatz der 2. Liga abgerutscht. Am Sonntag unterlagen die Franken bei Aufsteiger SC Magdeburg mit 1:2 (1:1). dpa