Der HC Erlangen schwimmt in der Handball-Bundesliga auf einer Erfolgswelle. Mit 34:28 (17:10)-Sieg gewannen die Franken gegen Frisch Auf Göppingen – und lösten beim Trainer des Gegners einige Sorgenfalten aus. Nach der zweiten deutlichen Auswärtsniederlage stellt Hartmut Mayerhoffer „fehlende Stabilität“ fest, und zwar im Angriff wie in der Abwehr.

Die Titelfavoriten haben ihre Ambitionen untermauert. Der THW Kiel gewann am Sonntag gegen den Bergischen HC mit 35:29 (17:13). Filip Jicha war dennoch nicht zufrieden: „Ich sehe vieles, was wir besser machen können“, grummelte der Trainer des Spitzenreiters. Ungeschlagen bleiben auch die Füchse Berlin, die bereits am Samstag mit einem 31:21 gegen den TVB Stuttgart vorgelegt hatten.

Beim klaren Füchse-Sieg über Stuttgart feierte Trainer Jaron Siewert nach vierwöchiger Krankheit sein Comeback auf der Bank. „Ich freue mich riesig, wieder hier zu sein. Das war ein überragender Einstand gewesen. Ich bin sehr, sehr glücklich“, sagte er danach. „Jeder wusste, dass das für ihn extrem emotional ist. Wir wollten auch für ihn gewinnen“, sagte Kapitän Paul Drux.

Mit dem makellosen Saisonstart untermauerte der Hauptstadtclub seine Ambitionen, im Kampf um die Meisterschaft mitmischen zu wollen. „Unsere Siege waren überzeugend. Es war ja bisher kein Fallobst dabei. Da sieht man schon, was mit dem Kader möglich ist“, sagte Drux.

Auch die SG Flensburg-Handewitt hinterließ beim 35:25 bei Hannover-Burgdorf einen guten Eindruck. Beim klaren Erfolg in Hannover ragten Emil Jakobsen und Franz Semper mit jeweils sieben Toren sowie Torwart Kevin Møller mit 13 Paraden heraus. „Das war in allen Bereichen eine reife Mannschaftsleistung“, lobte Trainer Maik Machulla.  sid

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