Ulm / dpa/sid Verbale Glanzleistungen am Mikrofon: Die besten Sprüche der abgelaufenen Bundesliga-Saison.

„Ich habe letzte Saison noch in der 3. Liga gespielt. Ich dachte: Da kommt keiner mehr.“

(Streli Mamba vom SC Paderborn, der beim 1:3 gegen den SC Freiburg allein auf das gegnerische Tor zulief und dann im letzten Moment noch von einem Verteidiger gestoppt wurde)


„Ich habe gesehen: Tor. Da habe ich mich gefreut. Dann habe ich gesehen: Kein Tor. Dann war scheiße.“

(Davie Selke von Hertha BSC, dem ein Tor nach Abseitsstellung gegen den SC Paderborn aberkannt wurde)

„Gefehlt hat das Tor. Wie so oft, wenn man keins schießt.“

(Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach nach dem 0:1 bei Borussia Dortmund)

„Wenn es läuft, dann lässt man es halt laufen.“

(Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jonas Hofmann zum Höhenflug der Borussia nach dem 2:1 in Leverkusen)

„Das ist eine Meldung im Jahrhundertbuch. Am 7. Dezember 2019 stand der SC Freiburg am 14. Spieltag mal, weil das ist ja Fakt, vor Bayern. Das ist schön für eine historische Nachbetrachtung.“

(Christian Streich, der Trainer des SC Freiburg, nach dem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg)

„Das ging schnell und sah sicherlich lustig aus. Ich musste selber ein bisschen lachen. Es ist passiert, was soll man machen. Es war sicherlich eines meiner schönsten Eigentore – und hoffentlich das letzte.“

(Eintracht Frankfurts Martin Hinteregger nach seinem Eigentor beim 2:5 gegen Bayern München)

„Es ist schade, dass er schon nachlässt. Drei Tore, jetzt zwei. Ich hoffe, dass es nächste Woche nicht nur eins ist.“

(Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki über den Doppelpack von Erling Haaland beim 5:1 gegen den 1. FC Köln nach dem Hattrick des Norwegers zum Einstand in der Vorwoche)

„Niko Kovac ist mein Freund. Ich habe ihn von einer Last befreit.“
(Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß zur Entlassung von Trainer Niko Kovac)

„Schon Luther hat gesagt: Aus einem verzagten Arsch kann kein fröhlicher Furz kommen. Das sollte das Motto für die kommenden Spiele werden.“
(Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke motiviert die Spieler von Borussia Dortmund)

„Unten kamen keine Fangesänge an, da müssen wir intern nochmal drüber sprechen.“

(Thomas Müller über die „Fans“ Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß beim Geisterspiel) dpa/sid