Der Hamburger SV hat sich am Sonntag im Aufstiegsrennen einen empfindlichen Patzer beim Liga-Schlusslicht geleistet. Das Team von Trainer Daniel Thioune unterlag nach einem fahrigen und uninspirierten Auftritt bei den Würzburger Kickers am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:3 (0:2). Damit hängt der Haussegen eine Woche vor dem Derby beim wiedererstarkten FC St. Pauli schief.

Einen Dämpfer hat auch der Karlsruher SC hat im Aufstiegsrennen hinnehmen müssen. Der KSC kassierte am Sonntag beim 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg die erste Niederlage in diesem Jahr. Mats Möller Daehli erzielte in der 90. Minute das Tor des Tages für den Club, der sich mit diesem Erfolg etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte.

Ein erfolgreiches Wochenende erlebte hingegen der 1. FC Heidenheim, der den Krisenclub VfL Osnabrück besiegte und den zweiten Sieg in Folge feierte. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt behauptete sich mit 2:1 und befindet sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Die Niedersachsen kommen auch nach dem Trainerwechsel vorerst nicht aus der Krise liegen nur noch knapp vor der Abstiegszone.

Tim Kleindienst brachte die Gäste aus Baden-Württemberg in der 42. Minute per Kopf in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Oliver Hüsing mit dem zweiten Heidenheimer Kopfballtreffer für das 0:2 (50.). In der Folge hatten die Gastgeber mehrere Chancen, frühzeitig noch einmal heranzukommen. Der Anschlusstreffer von Christian Santos kam zu spät (88.). Osnabrück hatte sich am Montag von Trainer Marco Grote getrennt. Zuvor hatten die in der Hinrunde noch starken Lila-Weißen sieben Spiele in Serie verloren. Gegen Heidenheim betreute U-19-Coach Florian Fulland die Gastgeber als Interimstrainer. dpa/sid