London / dpa Niemand will das Risiko einer Absage im Corona-Fall abdecken.

Das Wimbledon-Turnier wird sich trotz der Corona-Krise im kommenden Jahr nicht für einen Pandemiefall versichern können. Das berichtete die britische Tageszeitung „The Telegraph“ unter Berufung auf Aussagen des Turnier-Organisators Richard Lewis. Das Grand-Slam-Turnier in London, das ursprünglich am gestrigen Montag begonnen hätte, habe in diesem Jahr kaum finanziellen Schaden genommen, da die Veranstaltung mit einer siebenstelligen Summe gegen übertragbare Krankheiten versichert wurde. Neben den Veranstaltern des All England Clubs habe der britische Dachverband die durch die Absage entgangenen Einnahmen auffangen können, heißt es in dem Artikel des „Telegraph“.

Das gleiche Verfahren sei jedoch im nächsten Sommer aufgrund der aktuellen Lage unmöglich, erklärte Lewis. Denn übertragbare Krankheiten seien derzeit nicht versicherbar. dpa