Viele Gegentore, keine neuen Spieler: Auf Trainer Hansi Flick wartet in den kommenden Wochen viel Arbeit beim FC Bayern. Auch wenn der Fußball-Rekordmeister trotz der Pleite bei Borussia Mönchengladbach beim 2:3 Bundesliga-Tabellenführer bleibt, ist die Stimmung an der Säbener Straße getrübt. „Wir werden daran arbeiten. Das ist unsere Aufgabe als Trainer“, kündigte Flick für die nächsten Tage angesichts der großen individuellen Patzer in der Abwehr an. Neue Stars, darüber ist sich der Coach mit den Chefs einig, kommen im Winter keine. Sportvorstand Hasan Salihamidzic sagte: „Wir sind sehr gut besetzt, haben viele Optionen.“

Die Bayern wackeln, die Unantastbarkeit ist weg, viel Zeit zum Training gibt es nicht. Allein in den kommenden zwei Wochen stehen vier Pflichtspiele an. Am Mittwoch geht es mit dem DFB-Pokal-Nachholspiel bei Holstein Kiel weiter. Flick wirkte angefressen. „Wenn man unser Spiel sieht, ist ja schon auch irgendwo auffällig, wo wir Probleme haben. Wir müssen uns einfach verbessern“, sagte er.

Titelreif ist die Defensive aktuell kaum. 24 Gegentore nach 15 Spielen kassierten die Münchner zuletzt 1981/1982. Damals wurden sie am Ende nur Dritter. dpa