München / sid/dpa Die Politik segnet Hygiene-Konzept der BBL ab. Das Finalturnier kann damit gespielt werden.

Die Politik spielt mit, der Weg ist frei: Bayerns Landesregierung hat das Hygiene- und Sicherheitskonzept der Basketball Bundesliga (BBL) für das geplante Finalturnier in München abgesegnet, damit ist die Austragung gesichert. Jetzt geht es darum, schnell den Zeitplan und die Details festzulegen – das Event soll bereits am 6. Juni starten.

„Es ist ein sehr überzeugendes Hygienekonzept. Deshalb konnte man bei der aktuellen positiven Entwicklung mit Überzeugung Ja sagen“, erklärte Staatsminister Florian Herrmann als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei am Dienstag nach einer Sitzung des Ministerrats.

Am 7. Mai hatte die BBL ihr Konzept für das Turnier mit zehn Mannschaften eingereicht. Es ist teilweise etwas strenger als das der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Bundesliga und 2. Bundesliga, welches bislang gut funktioniert. So sollen in der BBL etwa Spieler, Betreuer sowie Schiedsrichter abgeschottet werden und laut Geschäftsführer Stefan Holz keinen Kontakt „außerhalb dieser Blase“ haben. Eingesperrt werde aber niemand, als Gruppe dürften alle rausgehen, wenn sie unter sich blieben.

36 Spiele im Audi Dome

Bis Ende Juni soll der deutsche Meister feststehen. Ligapräsident Alexander Reil war nach der Entscheidung erleichtert. „Ich freue mich auf die Fortsetzung der Spielzeit unserer BBL. Dies ermöglicht uns, in der schwierigen Zeit dennoch einen würdigen deutschen Meister zu küren, und den Fans, zumindest im Wohnzimmer ihre Teams zu verfolgen“, sagte der Vorsitzende der MHP Riesen Ludwigsburg.

Neben den Riesen sowie Ausrichter und Titelverteidiger Bayern München nehmen noch die Hakro Merlins Crailsheim, Alba Berlin, die EWE Baskets Oldenburg, Rasta Vechta, Brose Bamberg, BG Göttingen, Ratiopharm Ulm und die Skyliners aus Frankfurt teil. Die sieben übrigen Bundesligisten hatten sich gegen das Turnier entschieden. dpa/sid