Der bereits feststehende Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 verfolgt am letzten Zweitliga-Spieltag noch ein großes Ziel. „Wir wollen Meister werden“, sagte Sportdirektor Rouven Schröder am Freitag vor dem Saisonfinale beim 1. FC Nürnberg (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky): „Das bringt grob eine Million Euro, das wäre nicht schlecht.“

Publikumsliebling Mike Büskens, der den Aufstieg als Interimstrainer schaffte und sich nun wieder in die zweite Reihe zurückziehen wird, zeigte sich sehr erleichtert. „Der Druck war schon immens. Jeder weiß, wie sehr ich diesen Klub liebe, das macht es nicht einfacher“, sagte der 54-jährige gebürtige Düsseldorfer. Die Schalker haben 62 Punkte, der Tabellenzweite Bremen 60. Werder will parallel im Heimspiel gegen Jahn Regensburg ebenfalls den direkten Wiederaufstieg perfekt machen. Dahinter lauern punktgleich mit je 57 Zählern der Hamburger SV und Darmstadt 98, die Lilien allerdings mit schlechterer Tordifferenz als der HSV, der sich bei Hansa Rostock keinen Patzer erlauben kann, wenn Darmstadt daheim gegen den SC Paderborn gewinnt.

Heimstarke Heidenheimer

Dem 1. FC Heidenheim stehen am letzten Spieltag voraussichtlich Jan Schöppner und Tim Seifert nicht zur Verfügung. Der Einsatz des Duos am Sonntag im Heimspiel gegen den Karlsruher SC (15.30 Uhr/Sky) sei wegen muskulärer Probleme stark gefährdet, erklärte Coach Frank Schmidt am Freitag. Bei Tobias Mohr bereiten die Adduktoren Probleme. Der Trainer ist bei Mohr aber deutlich zuversichtlicher, dass sein Schützling rechtzeitig fit wird. Mit einem Sieg könnten die Heidenheimer noch den zweiten Platz in der Heimtabelle übernehmen. Ansonsten ist für ihn schon vorab klar: „Ich bin schon mal sehr zufrieden, dass wir Platz acht eingetütet haben und damit unser Vorjahresergebnis bestätigt haben.“ dpa/swp