Der skandalumwitterte Gewichtheber-Weltverband IWF kommt nicht zur Ruhe. Der Vorstand ernannte den Briten Michael Irani zum Interimspräsidenten, er ist schon der dritte innerhalb einer Woche. Zuvor hatte die Entmachtung der US-Amerikanerin Ursula Papandrea an der IWF-­Spitze für Empörung gesorgt, ihr folgte der umstrittene Thailänder Intarat Yodbangtoey, der nach heftiger Kritik abgelöst wurde.

Das IOC hatte nach der Entmachtung Papandreas den Druck auf die IWF verstärkt und den Platz der Sportart im Programm der Sommerspiele 2024 in Paris infrage gestellt. Der Machtkampf sorgt im Weltverband für massive Unruhe. sid