Geschäftsführer Gernot Tripcke hat erneut Hilfe von der Politik für die Klubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gefordert. „Das Konjunkturpaket muss kommen und auch eine Perspektive für 2021. Wir brauchen viel Hilfe, auch fremde Hilfe. Aus eigener Kraft werden wir dieses Delta nicht schließen können“, sagte Tripcke.

Bei einer Gesellschafterversammlung am Montag in Frankfurt hatte die DEL beschlossen, die Saison nur dann wie geplant am 13. November zu starten, wenn es bis zum 2. Oktober verbindliche Zusagen für finanzielle Hilfen gibt. Hintergrund ist die bundesweite Regelung für eine maximal 20-prozentige Auslastung der Hallen bei Sportevents, die die DEL-Klubs in Existenznot bringt.

„Wir kämpfen für den Saisonstart am 13. November. Aber wir werden keinen wirtschaftlichen Selbstmord begehen“, sagte Gernot Tripcke: „Natürlich habe ich auch Angst, mache ich mir Sorgen. Es ist im Moment alles schlecht für den Eishockey-Sport, für die DEL.“ sid