Normalerweise telefonieren Keven und Nico Schlotterbeck mehrmals in der Woche. In diesen Tagen herrscht zwischen den Brüdern aber Funkstille. „Wir sprechen erst wieder nach dem Spiel“, sagt Keven, der mit dem SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf den 1. FC Union Berlin mit seinem Bruder trifft.

Vor diesem Duell reden beide nur übereinander. Die forschen Worte von Freiburgs Union-Leihgabe Nico Schlotterbeck (21), dass er seinen Bruder „umhauen würde, wenn es darauf ankommt“, konterte der zweieinhalb Jahre ältere, zuletzt muskulär angeschlagene, Keven scherzhaft: „Dabei würde er sich mehr weh tun – wenn der Zug rollt, sollte man runter vom Gleis.“ dpa