Das Wechsel-Theater um Sasa Kalajdzic hat ein Ende. Der Stürmer verlässt die Fußball-Bundesliga und den VfB Stuttgart und schloss sich am Mittwoch nun auch offiziell dem englischen Erstligisten Wolverhampton Wanderers an. Dort unterzeichnete er einen Fünfjahresvertrag, der die Option für eine weitere Saison beinhaltet. Auch Visum und Arbeitserlaubnis liegen inzwischen vor. Medienberichten zufolge fließen rund 18 Millionen Euro als Sockelablöse auf das Konto des VfB, der in dieser Transferperiode bereits Orel Mangala für etwa 13 Millionen Euro zu Nottingham Forest ziehen ließ. Weitere Einnahmen könnten dank möglicher Bonuszahlungen folgen.

Zwar hatte Kalajdzic, dessen Vertrag in Stuttgart bis 30. Juni 2023 gültig war, die ersten Spiele in dieser Saison noch bestritten. Gegen den 1. FC Köln (0:0) fehlte er am vergangenen Sonntag aber schon im Kader. „Sasa wurde nach seinem Wechsel zum VfB in den vergangenen Jahren zum etablierten Bundesliga- und Nationalspieler, der mit seinen Leistungen die Aufmerksamkeit von Clubs aus dem In- und Ausland auf sich gezogen hat“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat.

Kalajdzic wurde lange mit Top-Klubs in Verbindung gebracht. Bayern München und Borussia Dortmund sollen den österreichischen Nationalspieler auf dem Zettel gehabt haben. Auch Manchester United soll in das Werben eingestiegen sein. „Die Zeit beim VfB wird für mich unvergesslich bleiben. Aber ich hatte das Gefühl, dass Wolverhampton in meiner Entwicklung nun der beste Schritt ist“, sagte Kalajdzic.

Beim VfB ist noch offen, wie der Abgang kompensiert werden soll. Eine Möglichkeit ist eine interne Lösung. Neben Silas Katompa Mvumpa könnten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen Schalke 04 Chris Führich oder Juan José Perea zum Einsatz kommen.  dpa