An Ausschlafen war am Ruhetag nicht zu denken. Bereits um 10.15 Uhr landeten Kapitän Dennis Schröder und die deutschen Basketballer in Berlin. Ab sofort heißt es bei der Heim-EM: „Do or Die“ – Sieg oder Aus. Doch die Spieler sind gerüstet für die K.o.-Runde, die am Samstag (18 Uhr/MagentaSport) mit dem Achtelfinale gegen Montenegro beginnt.

Mit vier Siegen aus fünf Spielen lief die Vorrunde fast perfekt, dazu trugen die Fans das Team. „Das habe ich nicht erwartet“, sagte Bundestrainer Gordon Herbert zur Stimmung in Köln, es sei „eine unglaubliche Erfahrung für unsere Mannschaft“ gewesen. Mit 236 521 Zuschauern gab es einen EM-Rekord.

In der Mercedes-Benz Arena am Ostbahnhof wird es kaum anders sein. Vor allem für die Berliner im Team. Maodo Lo, Franz Wagner und Niels Giffey wurden in der Hauptstadt geboren, Johannes Thiemann spielt seit vier Jahren für Meister Alba, nennt Berlin seine „zweite Heimat“.

Beim 106:71 über Ungarn war Chris Sengfelder bei seinem EM-Debüt der Topscorer. Die angeschlagenen Leistungsträger konnten problemlos geschont werden. Egal, wer am Samstag auflaufen wird, die Mannschaft wird brennen. sid