Vor der Premiere in der Königsklasse gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) herrscht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt ein ähnlicher Ausnahmezustand wie beim Europa-League-Triumph in der Vorsaison. „Wir verspüren eine große Freude, dass wir uns jetzt im größten und höchsten internationalen Klub-Wettbewerb messen können. Wir wollen einen tollen Abend mit unseren Fans haben“, sagte Eintracht-Trainer Oliver Glasner am Dienstag.

Den Rummel rund um die Partie in der seit Wochen ausverkauften Frankfurter Arena blendet der 48-Jährige aber weitgehend aus. Denn das Ziel ist klar: ein Auftaktsieg. „Lissabon ist eine richtig gute Mannschaft“, sagte Sportvorstand Markus Krösche. „Aber bei uns funktioniert es momentan sehr gut. Wir haben gegen Sporting auf einem guten Level die Chance, sie zu schlagen.“

Goretzka wieder voll da 

Trainer Julian Nagelsmann kann unterdessen zum Start des FC Bayern München in die Champions-League-Gruppenphase personell aus dem Vollen schöpfen. Beim Abschlusstraining für die Partie am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) bei Inter Mailand war in München auch der zuletzt fehlende Mathys Tel auf dem Platz dabei. Die Bayern absolvierten das Training am Dienstag noch in München. Nach dem Aufwärmen, bei dem Medien noch zugelassen waren, konnte Nagelsmann auf dem Vereinsgelände hinter dem Sichtvorhang geheim üben. „Der Trainer wird uns auf das Spiel gut einstellen“, sagte Thomas Müller.

Der 32 Jahre alte Routinier wird ebenso wie die Abwehrspieler Lucas Hernández und Benjamin Pavard in Mailand wieder in der Startformation erwartet. In diese drängt auch Nationalspieler Leon Goretzka nach einer Knieverletzung und zwei Kurzeinsätzen. Doch im zentralen Mittelfeld dürfte neben dem gesetzten Joshua Kimmich erneut Marcel Sabitzer beginnen, der bislang gute Leistungen zeigte. dpa