Skirennläufer Romed Baumann ist beim Weltcup-Wochenende in Beaver Creek/Colorado zweimal in die Top Ten gefahren. Beim Super G am Sonntag belegte der 36-Jährige aus Kiefersfelden ebenso den sechsten Rang wie am Samstag in der Abfahrt. Es sei „ganz cool“ gewesen, sagte Baumann, „von den Bedingungen war es ein schwieriges Rennen. Das Stockerl wäre möglich gewesen, aber ich bin trotzdem happy. Ich habe viele gute Leute hinter mir gelassen.“

Nicht wie erhofft lief es im Vail Valley dagegen für Thomas Dreßen. Nach seinem bärenstarken Comeback in Lake Louise/Kanada, wo der Mittenwalder beim Saisonauftakt direkt den achten Rang in der Abfahrt belegt hatte, musste sich Dreßen diesmal mit dem 24. Platz begnügen (1,99 Sekunden zurück) – auch im Super-G schaffte er es nicht unter die Top 20. Dreßen war seit März 2020 wegen einer Hüft- und einer Knie-Operation nicht mehr in einem Weltcup gestartet.

In der zweiten Abfahrt der Saison erfüllte Dominik Schwaiger (Königssee/13.) den zweiten Teil der WM-Norm, Josef Ferstl (Hammer/14.) holte die halbe Norm für das Saison-Highlight. Andreas Sander (Ennepetal) kam auf den 19. Platz.

Zweimal nicht zu schlagen war Aleksander Aamodt Kilde. Der Norweger, bereits Sieger der ersten Abfahrt, gewann in Beaver Creek beide Rennen vor dem Schweizer Gesamtweltcup-Führenden Marco Odermatt. sid