Düsseldorf / dpa Spitzenteams im Gleichschritt: Siege für Bielefeld, HSV und den 1. FC Heidenheim.

Last-Minute-Jubel bei Arminia Bielefeld, ein Arbeitssieg für den VfB, ein schmeichelhafter Zittererfolg des Hamburger SV: Die Spitzenclubs der 2. Fußball-Bundesliga haben ohne Glanz ihre Aufstiegschance gewahrt. Einen Tag nach dem erst in der Nachspielzeit sichergestellten 2:1 (1:0) des stabilen Tabellenführers aus Bielefeld bei Holstein Kiel hielten sich auch die beiden ersten Verfolger schadlos. Zudem erweist sich der 1. FC Heidenheim weiterhin als hartnäckiges Überraschungsteam.

Alle Hoffnungen der Konkurrenten auf einen Patzer des Liga-Primus erwiesen sich erneut als Wunschdenken. Beim 2:1 in Kiel, für das Sven Schipplock erst kurz vor dem Schlusspfiff sorgte, blieben die Ostwestfalen zum zehnten Mal in Serie ohne Niederlage und liegen bei noch einem Spiel Rückstand komfortable sieben Punkte vor dem Dritten HSV. „Das war ein großer und wichtiger Schritt heute. Wir haben es noch nicht geschafft, aber wir sind auf einem guten Weg“, meinte Matchwinner Schipplock nach seinem ersten Punktspieltreffer für Bielefeld. Fünf Zähler hinter der Arminia festigten die Stuttgarter Rang zwei.

Sehr schwer tat sich der Hamburger SV. Dank der Treffer von David Kinsombi (14./76.) und Joel Pohjanpalo (27.) feierte das Team von Trainer Dieter Hecking beim 3:2 (2:1) gegen den Vorletzten Wiesbaden den ersten Sieg nach Ende der Corona-Pause und liegt bei zwei Punkten Rückstand weiter in Schlagdistanz zum VfB. HSV-Coach Dieter Hecking sagte: „Wir haben uns in den letzten drei Spielen nicht belohnt für deutlich bessere Leistungen. Heute war es eine Frage des Willens.“

Heidenheim wahrte seine Chance. Dank des 3:0 (0:0) gegen Aue kann der Tabellenvierte bei nur einem Zähler Rückstand auf den HSV weiter hoffen. „Wir sind unbeeindruckt von der Situation und werden versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Wenn wir da vorne reinstoßen und jemanden ärgern können, machen wir das natürlich. Aber der Druck liegt bei anderen“, sagte Trainer Frank Schmidt. dpa