Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat gegen den ehemaligen DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge eine Anklage wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung erhoben. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Osnabrügge hat in dem Steuerfall, der nun zur Klärung bei der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Frankfurt liegt, stets seine Unschuld beteuert. Der 51-Jährige war von April 2016 bis März 2022 für die Finanzen beim Deutschen Fußball-Bund zuständig. Bei den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft geht es konkret um Einnahmen des DFB aus der Bandenwerbung in den Jahren 2014 und 2015. Die Summe – Berichte zufolge 4,7 Millionen Euro an Steuern – soll nicht ordnungsgemäß versteuert worden sein. dpa