Frankfurt. Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat mit großer Betroffenheit auf den Tod von Stürmer-Legende Gerd Müller reagiert. „Mit Gerd Müller geht ein großes Stück deutsche Fußball-Geschichte“, sagte DFB-Interimspräsident Peter Peters. „Wir blicken voller Hochachtung und Dankbarkeit auf das Lebenswerk von Gerd Müller.“

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer sagte: „Gerd Müller war der größte Stürmer, den es je gegeben hat – und ein feiner Mensch, eine Persönlichkeit des Weltfußballs.“ Oliver Kahn, der Bayern-Vorstandsboss, bezeichnete den früheren Torjäger „als eine der größten Legenden in der Geschichte des FC Bayern, seine Leistungen sind bis heute unerreicht und werden auf ewig Teil der großen Geschichte des FC Bayern und des gesamten deutschen Fußballs sein.“

Auch Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und der 1990er-Weltmeister Rudi Völler meldeten sich zu Wort: „Er war ein außergewöhnlicher Spieler, dem der FC Bayern und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unendlich viel zu verdanken haben“, sagte Watzke. Völler betonte: „Gerd Müller war einer der größten Torjäger aller Zeiten, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Natürlich war er auch für mich als Stürmer ein Vorbild. Es ist ein trauriger Tag für den Fußball, Gerds Leistungen werden unvergessen bleiben.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ließ mitteilen: „Ohne ihn hätten der FC Bayern und die deutsche Mannschaft nie diesen Erfolgsweg beschreiten können. Ganz Bayern trauert um diesen bescheidenen Erfolgsmenschen.“ Und Bundestrainer Hansi Flick befand: „Gerd Müller bleibt unerreicht.“

DFB-Direktor Oliver Bierhoff bezeichnete Müller als einen der größten Spieler, die jemals das Trikot der Nationalmannschaft getragen hätten. „Seine Zielstrebigkeit und Treffsicherheit bleiben unerreicht.“ dpa