Heidenheim / Edgar Deibert Der SV 04 hat noch theoretische Chancen auf den Aufstieg. Ein Ligaverbleib wäre aber auch nicht schlimm.

Am vergangenen Wochenende hatten die Verbandsliga-Wasserballer des SV 04 Heidenheim unerwartet spielfrei. Weil Gegner WBG Villingen/Schwenningen zu wenige Akteure hatte, trat sie nicht an. Daher wird die Partie mit 10:0 für Heidenheim gewertet.

Villingen/Schwenningen ist momentan Tabellendritter, dahinter folgt der SV 04, der insgesamt gute Chancen auf den Aufstieg hat. Dabei steht der PSV Stuttgart II als Meister fest. Allerdings darf er nicht aufsteigen, weil die erste Mannschaft des PSV bereits in der Oberliga spielt. Heißt also: Der Vizemeister muss aufsteigen, einen Verzicht gibt es laut Heidenheims Trainer Patrick Hoyer nicht.

Er selbst würde zwar sehr gern aufsteigen, allerdings gibt es auch andere Meinungen innerhalb des Teams. „Manche befürchten, dass der Schritt in eine höhere Liga nicht so gut für unsere Jugendspieler wäre, die ihre erste Saison bei den Herren spielen“, erklärt Hoyer.

So oder so, Heidenheim werde keine Spiele herschenken und versuchen, seine letzten beiden Saisonspiele zu gewinnen. Am Samstag empfängt der SV 04 im Waldfreibad den Tabellenletzten MTV Stuttgart (17 Uhr, das Schwimmerbecken ist von 16.30 bis 18.30 Uhr gesperrt). Alles andere als ein Heimsieg wäre wohl eine Überraschung.

Allerdings wird im Freien auf einem größeren Feld gespielt (30 mal 20 Meter) als in der Halle (25 mal 20 Meter). Daher wurde bei den Heidenheimern zuletzt verstärkt an der Kondition gearbeitet, so Trainer Hoyer. Den Anfang wird am Samstag der junge Torhüter Cedric Jung machen. „Er hat es sich verdient“, betont dessen Coach.

Und falls es in diesem Jahr nicht mit dem Aufstieg klappen sollte, steht das Ziel fürs nächste fest: „Dann wollen wir da aufsteigen.“