Nachdem Corona 2020 für eine Absage sorgte und im vergangenen Jahr zumindest ein kleines Turnier stattfand, kehrt beim Reiterverein Heidenheim so langsam wieder Normalität ein. So werden sich kommende Woche von Donnerstag bis Sonntag knapp 300 Teilnehmer mit ihren Pferden in den unterschiedlichen Prüfungen messen. Insgesamt sind es über 950 Nennungen – damit kann das Team um die Turnierleiter Marc Bauhofer, Barbara und Karlheinz Maier zufrieden sein.

Den Auftakt bildet dieses Jahr der Jugendtag mit sieben Prüfungen in Klasse E und A in Dressur und Springen. Hier haben die jüngsten Reiterinnen und Reiter, aber auch erwachsene Einsteiger Gelegenheit, unter besten Bedingungen Turniererfahrung zu sammeln.

18 Springprüfungen im Programm

Im Springen sind 18 Leistungsprüfungen von Klasse A* für die Einsteiger bis zur Klasse S* mit Stechen für routinierte Springreiter ausgeschrieben. Davon sind fünf sogenannte Springpferdeprüfungen, also Basis- und Aufbauprüfungen für vier- bis siebenjährige Nachwuchsspringpferde.

Die Springpferdeprüfungen haben die Verantwortlichen auf fünf reduziert, im Gegenzug im Einsteigerbereich zwei Prüfungen mehr ausgeschrieben. So können Anfänger und ihr Können in einem E-Springreiterwettbewerb, einem Stilspringwettbewerb und Springprüfungen der Klasse A bis L unter Beweis stellen. Wem das Springen nicht zusagt, kann sich in einem Dressur-Wettbewerb mit anderen messen.

Höhepunkt am Sonntagnachmittag

Den Höhepunkt des Turniers bildet am Sonntagnachmittag die Springprüfung der Klasse S* mit Stechen. Bekannte Namen aus der Teilnehmerliste der Springreiter sind: Uwe Carstensen vom RC Riedheim, Sven Speidel aus Essingen, Ricardo Benzinho Karle Costa von der RSG Dettinger Alb, Christian Pfeiffer vom RV Waldstetten, Remo Allgäuer vom RV Bad Waldsee, Thomas Kluge vom RV Murrhardt und Mario Walter vom RSZ Killingen.

Vom gastgebenden Verein starten bei den Springreitern Carla Schweizer sowie die Nachwuchsreiterinnen Julie Wilhelm, Mia und Lara Hamm.

Das Organisationsteam des Turniers hat erneut optimale Bedingungen geschaffen, um Reitern und Pferden und auch den Zuschauern spannende Wettkämpfe bieten zu können.