Das MSG belegte den ersten Platz bei der WK2, das MPG wurde Erster in der WK3, das WeG wurde hier Zweiter und das BG Fünfter.

Die Vorrunde

Nach der Auslosung stand bereits in der Vorrunde das WeG Heidenheim als erster Gruppengegner des MPG fest (Dreiergruppe A). Von Beginn an zeigten nicht nur die drei erfahrenen, sondern auch die jüngeren Spieler Alexander Kaltenberg, Leif Krahe, Noah Krieger und Joshua Winter ein starkes Spiel. Wie beim Keisfinale konnte das MPG das WeG mit 2:0 bezwingen, wobei sich schnell herauskristallisierte, dass diese Teams um den Titel mitspielen wollten.

Im zweiten Vorrundenspiel gegen das Schlossgymnasium Künzelsau spielten die vier MPG-Youngsters des Teams den zweiten Satz durch, nachdem der erste Satz 15:4 gewonnen werden konnte. Souverän bewältigten die MPGler auch diesen Satz (15:11), so dass der Vorrundensieg in der Tasche war.

Das Halbfinale

Hier hatte das Team des Deutsch-Orden-Gymnasiums Bad Mergentheim gegen die spielerische und emotionale Leistung der MPGler an diesem Tag keine Chance (2:0). Wie stark die Heidenheimer Mannschaften in diesen Jahrgängen sind, zeigte sich auch durch den Finaleinzug des Teams vom Werkgymnasium, die sich gegen den Gastgeber Peutinger-Gymnasium Ellwangen nach zwischenzeitlicher Verunsicherung am Ende ganz knapp 2:1 durchsetzten.

Das rein Heidenheimer Finale

Gekonnt nutzte das MPG-Team die noch anhaltende Verunsicherung des WeGs im ersten Satz aus. Doch die Satzführung bedeutete für das WeG, dass sie nun nichts mehr zu verlieren hatten und entsprechend wieder erstarkt auftrumpften. Die MPG-Jungen wurden dagegen im Aufschlag unkonzentriert und gaben am Ende des Satzes mit Aufschlagfehlern einfache Punkte ab. Im Zuspiel fehlte plötzlich die Präszision, so dass dem Angriff die notwendigen Alternativen fehlten. 13:15 bedeutete den Satzausgleich und ein nun folgender, entscheidender Satz auf sehr hohem Niveau um den Titel, in dem beide Teams jede kleine Nachlässigkeit des Gegners ausnutzen konnte.

Bei 10:10 erspielte sich das MPG mit drei Punkten in Folge einen kleinen Vorsprung heraus. Die zwei folgenden Punkte gingen an das WeG, weil den MPG-Hauptangreifern die Durchschlagskraft fehlte (12:13). Im folgenden Ballwechsel wehrten sowohl das WeG als auch das MPG jeweils einen Angriff ab, doch diesmal ging das Zuspiel von Aaron Schober auf Joshua Winter. Dieser, einer der jüngsten im Team, nahm allen Mut zusammen und schlug den WeG-Block außen an. 14:12 und damit zwei Matchbälle. Den ersten wehrten das WeG ab, beim zweiten Matchball geriet der Aufschlag eine Handbreit zu lang. Einen großen Jubel gab es beim MPG-Team über den 15:13-Satz- und damit Matchgewinn.