Am vergangenen Wochenende ging es für die Zweitliga-Turnerinnen des Heidenheimer Sportbundes wieder an die Geräte. Relativ früh hat sich die Deutsche Turnliga entschieden, die coronabedingt ausgefallene Runde vom Mai nicht nachzuholen, die Wettkämpfe in Mannheim und Dresden aber durchzuführen.

Da die Turnhallen in Deutschland unterschiedlich geschlossen blieben und es Turnerinnen, vor allem Studentinnen, gibt, die immer noch nicht in die dortigen Hallen dürfen, ist ein vergleichbarer Wettkampf zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Auch für den HSB konnte aus oben genannten Gründen keine komplette Mannschaft an den Start gehen. Wegen des Behergergungsverbotes für Teams aus Risikogebieten konnten auch gar nicht alle Mannschaften anreisen.

Die DTL entschied, dass es in diesem Jahr keinen Absteiger geben wird. Für den HSB bedeutet dies, dass das Team 2021 auf alle Fälle wieder in der zweiten Bundesliga starten wird.

Beim Wettkampf in Mannheim war das Ziel, verletzungsfrei und bestmöglich durchzukommen. Los ging’s am Boden, hier startete Youngster Hedwig Schönborn, die noch keinerlei Bundesligaerfahrung hatte. Sie musste bei ihrer Vorwärtsakrobatikbahn einen Sturz in Kauf nehmen und erhielt 7,95 Punkte. Marisa Wiethölter und Jenna Dirczka erhielten für fehlerfreie Übungen Wertungen von 10,35 und 10,45, Elisa Kuen holte mit 11,6 die höchste Punktzahl für das Team.

Die beiden folgenden Geräte turnte der HSB dann nur mit drei Turnerinnen. Für den Yamashita am Sprung bekam Hedwig Schönborn 10,5 Punkte. Elisa Kuen und Marisa Wiethölter erhielten jeweils für einen gebückten Tsukahra 12,0 und 12,2 Punkte.

Auch am Stufenbarren turnten die HSBlerinnen fehlerfrei. Hedwig Schönborn erturnte sich 6,85, Marisa Wiethölter 9,15 und Elsa Kuen 10,35 Punkte.

Am abschließenden Balken kamen nochmals alle vier Turnerinnen zum Einsatz. Hier lief es nicht ganz fehlerfrei und für jede Übung ging ein Sturz in die Wertung mit ein.

Die Wertungen für Hedwig Schönborn und Jenna Dirczka waren 8,55 und 8,95, Marisa Wiethölter erhielt 9,8 und Elisa Kuen holte mit 10,95 Punkten wieder die höchste Wertung für das Team. Elisa Kuen war mit 44,9 Punkten dann auch die drittbeste Einzelturnerin dieses Wettkampfes.

Insgesamt kamen die Heidenheimerinnen auf 139,65 Punkte und belegten damit den letzten Platz unter den sieben gestarteten Teams (Steglitz reiste nicht an). Das Ergebnis ist in diesem Jahr aber ohne Bedeutung. Der letzte Wettkampf in dieser Saison wird nach jetzigem Stand am 14. November in Dresden stattfinden.