HSB-Herren

Topscorer und mehr: Diese Bestwerte stellten die Heidenheimer Basketballer in der Saison auf

Die Heidenheimer Basketballer beenden die Saison nach zuletzt starken Leistungen auf Platz vier. Der Blick nach vorne fällt optimistisch aus.

Da hat alles gepasst: Das letzte Spiel in der Bezirksligasaison haben die HSB-Basketballer gegen den Meister aus Söflingen mit 88:62 gewonnen und gleichzeitig ihren langjährigen Kapitän Tobias Bruckner verabschiedet.

Die Gäste waren zwar nur zu fünft nach Heidenheim gekommen und ließen es, nachdem sie in der Woche davor Platz eins klargemacht hatten, etwas lockerer angehen. Die Heidenheimer überzeugten im Heimspiel dennoch mit ihren Stärken, die sie über die gesamte Saison gezeigt hatten: mit schnellen und einfachen Punkten durch Fastbreaks.

In der Endabrechnung der Bezirksliga sprang nach 22 Partien Platz vier für die Heidenheimer raus. Zwei Siege mehr, und der HSB hätte gar Relegationsspiele um den Aufstieg bestreiten dürfen. In der zweigeteilten Liga – die Plätze eins bis sechs sind eng beieinander – ist der vierte Platz dennoch sehr zufriedenstellend. Das Team von Trainer Marc Hosinner hatte zuletzt bei Siegen gegen Oberelchingen und Wiblingen starke Leistungen gezeigt – die auch Ausdruck einer guten Entwicklung sind. Nur in einem Spiel war die Mannschaft letztlich chancenlos, dabei aber nicht komplett. Die anderen Niederlagen fielen nicht deutlich aus.

Neben der Platzierung unter den Top-Teams haben die Heidenheimer Basketballer zwei Topwerte in der nun zu Ende gegangenen Runde aufgestellt: Mit Sahan Sarilatin kommt der Topscorer der Liga vom HSB. Der erst 18-Jährige hat 474 Punkte erzielt – im Schnitt 21,5 Punkte. Auf einen noch besseren Wert im Durchschnitt kommt Emre Tülü mit 22,5 Punkten je Partie. Tülü kam allerdings erst zur Rückrunde zur Mannschaft und hat elf Partien bestritten.

Team bleibt nahezu zusammen

Den Bestwert halten die Heidenheimer auch bei den durchschnittlich erzielten Punkten je Spiel: 81,5 Punkte sind Ausdruck einer guten Offensivleistung – und einer homogenen Mannschaft, die mit Ausnahme von Bruckner bei Spielern und Trainer zusammenbleiben wird.

Beim HSB rechnet man mit einer Verstärkung für die Positionen unter dem Korb und es gilt, Nachwuchstalente heranzuführen. Positiv stimmt zudem: Das Team aus Heidenheim ist das mit Abstand jüngste in der Spitzengruppe und hat noch weiteres Potenzial – unter anderem, was die taktische Ausrichtung als auch die Defensivarbeit anbelangt.