Überblick

HZ-Sportlerwahl 2025: Diese Sportler stehen zur Wahl

Acht Sportler stehen zur Wahl bei der Sportlerwahl 2025 der Heidenheimer Zeitung. Hier eine Übersicht über alle Nominierten:

Leichtathletik, Reiten, Schießen, Schach, Handball: Die Bandbreite der Sportarten, aus denen die nominierten Sportler 2025 stammen, ist groß. Hier finden Sie je ein Kurzportrait zu den Kandidaten für den Titel des Sportlers des Jahres, für den Sie hier abstimmen können:

Sotirios Chochlionis, Ringen, TSV Herbrechtingen: 

Der richtige Mix brachte den Ringern der TSV Herbrechtingen den Aufstieg in die Regionalliga. Mit einer starken Entwicklung in der Saison hatte auch Sotirios Chochlionis einen wichtigen Anteil an dem Erfolg. Das erst 19-jährige Eigengewächs der TSV lief in der Rückrunde zur Höchstform auf und steuerte mit Siegen gegen deutlich erfahrenere Gegner in den knappen Duellen wichtige Punkte bei.  

Sotirios Chochlionis Stefan Rühle

Tim Kraft, Handball, SG Herbrechtingen/Bolheim:

Die Ausgeglichenheit im Kader und der Teamgeist waren bei der SG Herbrechtingen/Bolheim im zurückliegenden Handballjahr die Erfolgsgaranten. Tim Kraft hat fleißig mitgeholfen, dass die SHB den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat und als Zehnter in der Hinrunde eine gute Rolle spielte. Mit 62 Toren ist der Rückraumschütze, der aus dem Nachwuchs der SHB kommt, der Treffsicherste im Team. 

Tim Kraft Markus Brandhuber

Franz Lotspeich, Schießen, Söhnstetten:

Zielsicher und erfolgreich war Franz Lotspeich auch im Jahr 2025. Der Söhnstetter konnte sich erneut in der Weltspitze der Vorderladerschützen behaupten.  Bei der Europameisterschaft im portugiesischen Barcelos spielte er seine Erfahrung erneut aus und holte drei Goldmedaillen. In seiner langen Karriere sammelte Lotspeich bei WMs und EMs schier unglaubliche 74 Medaillen. 

Franz Lotspeich Rudi Penk

Max Feinauer, Leichtathletik, TSG Giengen: 

Der Sportler des Jahres 2024 hofft auf die Titelverteidigung. Zwar musste Max Feinauer den Gesamtsieg im Landkreis Heidenheim dem dominierenden Benedikt Nußbaum überlassen, der Leichtathlet der TSG Giengen glänzte aber trotzdem auf der Bahn und der Laufstrecke. Mit vielen Tagessiegen – auch außerhalb des Landkreises – unterstrich der Hohenmemminger seine läuferische Vielseitigkeit.  

Max Feinauer Markus Brandhuber

Ricardo Karle Costa, Reiten, RSG Dettinger Alb:

In den zurückliegenden zwölf Monaten hat Ricardo Karle Costa den Grundstein gelegt, dass sein sportlicher Traum wahr werden könnte. Dem Reiter der RSG Dettinger Alb winkt mit seinem Pferd Kirocco die erste Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft. Auch bei den Turnieren im Landkreis avancierte Karle Costa zum Dauerbrenner und sammelte zahlreiche Siegerschleifen. 

Ricardo Karle Costa Markus Brandhuber

Matthew Bülau, Degenfechten, HSB:

Die große Hürde ist genommen: Matthew Bülau hat sich unter den besten Degenfechtern des Landes etabliert. Neben dem Titel als deutscher Juniorenmeister und Silber bei der EM holte er mit dem HSB- Team den dritten Platz bei der deutschen Meisterschaft. Mit der Nationalmannschaft schrammte Bülau bei der EM in Genua hauchdünn an Bronze vorbei und sammelte bei der WM wertvolle Erfahrungen. 

Matthew Bülau Fechtzentrum

William Germaine, Baseball, Heidenheim Heideköpfe:

Der Catcher und 3rd Baseman der Heideköpfe spielte eine herausragende Saison, hatte die drittbeste Trefferquote in der Liga und schlug die meisten Homeruns (12). Darunter so wichtige wie im vierten Spiel der Finalserie gegen Regensburg, als der Kanadier mit der allerletzten Chance sein Team noch in die Verlängerung rettete. Germaine wurde zum wertvollsten Spieler der Südstaffel gewählt. 

William Germaine Susanne Liedtke

Neil Albrecht, Schach, SK Sontheim:

Der junge Spieler des Sontheimer Schachklubs sorgte für die Riesenüberraschung und holte sich bei der deutschen Meisterschaft der Altersklasse U 14 den Titel. Eine außergewöhnliche Leistung, wenn man bedenkt, dass seine Konkurrenten größtenteils aus renommierten Schachzentren kommen. Bei der Weltmeisterschaft bekam es Albrecht mit den besten Schachspielern zu tun und landete auf dem 61. Platz. 

Neil Albrecht Rudi Penk