Königsbronn / Markus Rohde Nach mehrmaliger Verlegung konnte der Wettkampf schließlich in Bayern stattfinden.

Das schlechte Winterwetter macht den jungen Skispringern weiter zu schaffen und so wurde die nächste Station des Deutschen Schülercups der Schülerklassen 12 und 13 zuerst vom Ruhestein in Baiersbronn (Schwarzwald), dann nach Schmiedefeld (Thüringen) und schließlich nach Ruhpolding (Bayern) verlegt. Dort fanden die Sportler vom Ski-Stützpunkt Degenfeld/Königsbronn eine gut präparierte 40-Meter-Schanze und eine gut gerichtete Langlaufstrecke vor. Da das Starterfeld pro Wettkampftag aus 118 Mädchen und Jungs bestand und ein Durchgang somit über eineinhalb Stunden dauerte, konnten je nur ein Probedurchgang und ein Wertungsdurchgang absolviert werden.

Beim Wettkampf zählten nur die Weite und die Telemarklandung. Ausschließlich weit zu springen, reichte also nicht aus. Das merkte auch Finn Kölle bei seinem ersten Wettkampf. Er sprang zwar auf gute 39 Meter, bekam aber durch den nicht korrekt gesetzten Telemark Abzüge in den Haltungsnoten und wurde am Ende 13. Emilia Krause kam mit der Schanze nicht so gut zurecht und belegte Platz 26.

Bei den stark besetzten Jungs der S 13 kamen Julian Hillmer und Janne Holz diesmal am starken Moritz Terei aus Bad Freienwalde nicht vorbei und belegten die Plätze zwei und drei. Benjamin Bücheler vom SC Königsbronn erging es genauso wie Finn Kölle. Er sprang auf starke 39 Meter, wurde aber für den Telemark bestraft und landete auf Rang zwölf.

Pünktlich zu den Langläufen für die Nordische Kombination begann es in Strömen zu regnen. Kölle musste die Distanz von 2,5 Kilometern bewältigen und lief unter 31 Sportlern als 14. ins Ziel.

Da sich Janne Holz beim Einlaufen am Sprunggelenk verletzte, musste Julian Hillmer die Distanz von 5 Kilometer in seiner Gruppe ohne seinen Team-Kameraden bewältigen. Er fiel mit der neuntbesten Zeit auf den trotzdem starken Platz 5 zurück.

Am zweiten Tag sprang Kölle mit 37,5 Metern auf Rang 18. Krause landete auf Platz 27.

Bei den Jungs der S 13 waren gleich zwei vom Stützpunkt erfolgreich: Hillmer wurde seiner Favoritenrolle gerecht und sprang mit 40,5 Metern sicher zum Sieg. Benjamin Bücheler lernte aus seiner Telemark-Landung vom Vortag und wurde mit 39,5 Metern Vierter – mit nur 1,4 Punkten Rückstand auf den Vortages-Sieger Moritz Terei.

Im Kombinations-Sprint über 2,5 km ging nur noch Hillmer an den Start. Der Regen weichte den Schnee so sehr auf, dass die Sportler teilweise in bis zu zehn Zentimeter tiefem Sulz laufen mussten. Hillmer wurde erneut Fünfter.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass das Finale vom 13. bis zum 16. Februar planmäßig in Johanngeorgenstadt stattfinden kann. Zuerst steht noch die Deutsche Schülermeisterschaft an, bei der Hillmer bei der S 14 antritt, zusammen mit Katharina Hieber und Selina Kölle.